| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Feb | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | |
- Autoren (2)
- Bücher (2)
- Jahrbücher (3)
- Strahlen des Lichts (9)
- 17.2.2008: "YIN und YANG" von Beatrix Liebe
- 17.2.2008: Strahlen des Lichts
- 22.11.2007: Strahlen des Lichts
- 12.8.2007: Strahlen des Lichts
- 1.6.2007: "Strahlen des Lichts"
- 4.5.2007: Leiblichkeit als Opum Magnum als Weg des Menschen
- 4.5.2007: AstroLogik
- 4.5.2007: Heile Dich selbst mit Bachblüten
- 1.3.2007: "Strahlen des Lichts"
- 1.12.2006: "Strahlen des Lichts"
Verfasser-Archiv
Leiblichkeit als Opum Magnum als Weg des Menschen
4.5.2007 von admin.
Wenn wir uns genau beobachten, dann werden wir feststellen, dass bei geöffneten Augen ein rasches Wechseln der Sehfelder, also ein unentwegtes Orientieren im Raum erfolgt. Die Augen sind ständig in Bewegung, um die Raumkoordinaten stets neu zu bestimmen und um die Bewegungen des Körpers an die räumlichen Gegebenheiten anzupassen.
Dieser Mechanismus verläuft jedoch unbewusst und selbstständig ab. Er stellt das Ergebnis eines angelernten Prozesses dar, der sich seit Babyalter im Zuge der Entwicklung der Sinnes- und Körperwahrnehmung entwickelt hat.
Anders verhält sich die Situation mit geschlossenen Augen. Hier verlieren sich die räumlichen Bezugspunkte.
Wir gehen von Bildern aus, die vorher bei geöffneten Augen klar und deutlich erkennbar waren. Auch verändert sich die vegetative Situation: wo vorher ein nach Außen gerichtetes Handeln in der Peripherie stattfand, kehrt sich dieses nun mehr nach Innen, zum Inwendigen um.
Vorher waren wir mit den Gliedmaßen, mit den Händen und den Füßen beschäftigt und jetzt nehmen wir das Klopfen des Herzens, die Darmgeräusche wahr. Diese Umkehr ist mehr zentripetal und sie wirkt beruhigend, ja beinahe fast einschläfernd. Die zur Ruhe kommende Augenbewegung fixiert nicht mehr unentwegt, sie passt sich nun dem Dunkel an.
Dunkel und Ruhe, Licht und Bewegung. Dies erzeugt lediglich das Öffnen und das Schließen der Augen.
In dieser polaren Welt lebt der Mensch in innigster Verbundenheit mit dem Wechsel der Sonnenbewegung.
Wenn die Sonne aufgeht, so werden wir langsam wach, die Augen öffnen sich, wir neigen uns zur Körperstreckung und zur Aufrichtung.
Die Vertikale ist mit dieser Hinwendung nach Außen verknüpft. Unsere Gliedmaßen werden bewegt, wir handeln im Wachbewusstsein.
Wenn die Sonne untergeht und wir müde werden, so ist mit dem Rückzug des Lichtes das Verlangen nach der Horizontalen gegeben.
In der Horizontalen, im Liegen, schließen sich die Augen wie von selbst.
Die Horizontale verlangt im Schlaf oft nach dem Einrollen auf eine Körperseite.
Im Gegensatz zur aufrechten Haltung beim Bewegen der Arme und Beine mit geöffneten Augen, geschieht diese Einrollbewegung in der Horizontalen leichter mit geschlossenen Augen.
Wortschlüssel:
Geschlossene Augen:
Dunkel, Ruhe, Horizontale ( Liegen ), Einrollen, Zentrum, Innen, Sonne unter.
Geöffnete Augen:
Licht, Bewegung, Vertikale ( Stehen ), Strecken, Gliedmaßen, Außen, Sonne auf.
Diese zwei polaren Bewegungen, zentripetal zur Mitte und zentrifugal nach Außen, beherrschen uns Tag für Tag, Nacht für Nacht.
Wir machen uns diese Phänomene in unserem Körper zuwenig bewusst. Sie stellen Mitteilungen des „Schöpfungsbuches“ im Menschen dar. Der Mensch als Abbild des Göttlichen.
Aufgrund des mangelnden Gewahrseins des leiblichen Lebens, ist uns dieses Bewusstsein allmählich verloren gegangen. Handlungen wie Aufstehen, Gehen, Sprechen und Essen verbergen die Geheimnisse der Schöpfung.
Einen Zugang zu diesen Geheimnissen erhalten wir nur über bewusst werdende Handlungen. Dann und erst dann, wird uns das leibliche Abbild des Göttlichen offenbar werden.
Diese Reise ins Leibliche bedeutet also vielmehr, als nur das bewusste Erleben von reinen Körpervorgängen.
Das Leibliche offenbart sich uns in seiner Essenz als „Geist“: Durch die bewusste Lenkung von Aufmerksamkeit auf „leibliche Entsprechungen,“ wie zum Beispiel das Gehen, wird Geist frei, wird geistige Substanz aufgebaut - ein Auszug, ein Destillat aus der Körperwahrnehmung.
Dieser Vorgang entspricht exakt dem Rektifizieren - in der Sprache der Alchemie - von dem Basilius Valentinus sprach.
Das Unbewusste ist nichts anderes als die „Prima Materia“, jener amorph undifferenzierte Ausgangsstoff, aus dem der „Stein des Weisen“ zu gewinnen ist. Im Leiblichen ruht das Geistige im Menschen und ist mit diesem auf das Engste verknüpft.
Für unser heutiges Bewusstsein geht es nicht mehr um eine „gnostische Abspaltung“ von Geist und Materie, sondern vielmehr um die heilige Vermählung von beiden. Der bewusste Abstieg in die Materie ist ein Akt ihrer geistigen Erlösung durch den Menschen als Pontifex, als Brückenbauer.
Uns begegnen heute große Probleme in der sog. Vermittlung von geistigen Lehren. Diese Lehren werden nicht über die Wahrnehmungsebene des leiblichen Abbildes vermittelt, sondern lediglich über reflektorische und imaginative Verfahren.
Reflektieren an sich, ist ein Akt verstandesmäßiger Tätigkeit, es ist kein Ausdruck von echter Wahrnehmung und inniger Anteilnahme. Es ist gekennzeichnet durch ein Bedürfnis nach Abgrenzung. Wir kennen seine untere polare Entsprechung in der Verdauungstätigkeit, die in ähnlichen Schlingen und Windungen nachvollzogen wird: Das Gekaute wird assimiliert, das Unbrauchbare abgesondert.
Reflektieren ist stets auf das Eigenbemessene, auf die eigene Bedürftigkeit ausgerichtet. Da ist kein Platz für jenes Wunderbare, das sich uns von selber und spontan mitteilen will und vor allem unmittelbar als „Wahr“ zutiefst von uns empfunden wird.
Wir spüren diese Mitteilungen als ein Erleben, das von zwei Grundeigenschaften begleitet wird: Ein großes Staunen und ein bis aufs Mark erschüttert und bestürzt werden. Dann und erst dann, können wir von geistigen Wahrnehmungen sprechen.
Der Geist, der „flüchtiger Merkur“ ( „Cervus fugitivus“ ), wird aus dem Leiblichen entbunden.
Staunen ist ein Zustand geistiger Durchdringung. Es beflügelt uns zu der Erkenntnis unserer Lage im Schöpfungsbuch Leib.
Erschütterung ist die mit dem Freiwerden geläuterte Substanz: Materie, die zum Geist und Geist, der zur Materie wird.
Die Gefahr imaginativer Verfahren liegt in ihrer suggestiven Wirkung. Nehmen wir als Beispiel die Imagination von Licht, das aus dem Kelch einer Rose entspringt. Dieses Bild, so schön und einladend es auch wirken mag, wird von Außen über äußere Augenbewegungen nach Innen transponiert.
In der Vorstellung wird ein äußeres Bild zum inneren Erleben umfunktioniert. Die suggestive Wirkung wird körperlich erlebbar:
Wir spüren die Rose, vielleicht sehen wir auch das Licht. Durch affirmative Sätze wie „ Frieden“ , oder „Stille“ werden weitere suggestive Elemente angeregt, die nach den polaren Gesetzen des Lebens ein Gegenteiliges hervorrufen werden: Aus dieser Scheinwelt entsteht die Empfindung einer Befremdung gegenüber dem Äußerlichen, dem Alltäglichen. Das Wort Maya aus dem Indischen präzisiert sehr treffend diese vom Diesseits losgelöste Empfindung. Die Welt als Illusion, als Nicht-Wirklichkeit. Das ist nicht der Weg zur Einung. Das ist Traum.
Am Anfang stellten wir das Äußere und das Innere als polare Gebilde dar. Äußere Augenbewegungen mit geschlossenen Augen bewirken einen Tätigkeitszustand in Ruhe. Dies lässt sich beim Träumenden wahrnehmen. Und exakt dasselbe stellt sich bei imaginativen und visualisierenden Techniken dar.
Wir empfinden klar den Unterschied zwischen Wach- und Traumebene. Dieser Unterschied wird aber durch diese Verfahren aufgehoben.
Bei der leiblichen Geistdurchdringung und Geistlösung muss die Wach- und die Traumebene gesondert werden. Es geht hier um ein äußerst waches Gewahrsein, das zunächst mal nicht assoziativ und nicht suggestiv und absolut nicht reflektierend zum Ausdruck kommt. Nicht ich arbeite mit Symbolen, sondern umgekehrt, das Symbol
(im griechischen Sym-ballein: zusammenführen, verbinden) stellt sich spontan und flüchtig, aber kaum merklich ein.
Staune ich, bewegt es mich? Führt es mich irgendwohin? Mit was werde ich in meiner Empfindung zusammen geführt Was steigt in mir auf ?
Hier muss ich als sinnlich Wahrnehmender eine aktive Haltung einnehmen. Nicht träumen.
In der aktiven Wachsamkeit ist das zur Ruhe kommen der Augenbewegung unerlässlich. Um die innere Wachsamkeit zu erhalten, ist es wichtig, ab und zu die Augen zu öffnen, da sich mit geschlossenen Augen Müdigkeit leicht einstellen kann. Geöffnete, nicht fixierende Augen, regen die Leibeswahrnehmung an.
Unter Wachsamkeit verstehe ich nicht unbedingt ein stilles Sitzen und Ruhen, sondern ein leises Horchen von dem, was sich im Innern abspielt.
Im Laufe der Zeit und durch Übung können wir auf das alltägliche Tun diese Ebene der Wahrnehmung übertragen. Dann werden wir zu wahrhaft Sehenden und Hörenden.
Substanz-Aufbau ist ein spürbar anwachsender „ geistiger Stoff “, der aus dem „Wahrnehmungsdestillat “ gewonnen wird. Wir können dann
von einem alchemistischen Prozess sprechen, der Geist zum Stoff und Stoff zum Geist werden lässt.
Es ist für viele Menschen befremdend, dass in uns, im Leiblichen, die Quelle geistiger Erlösung vorhanden sein soll. Durch die jahrhundertlange Trennung von Geist und Materie ist es in uns selbst zu einer inneren Spaltung gekommen.
Der gnostische Ansatz, im Leiblichen die Quelle satanischen Übels zu erkennen, sonderte im Inneren die leibliche Wahrnehmung als Weg zum göttlichen Ursprung vollends ab.
Leiblichkeit ist kein Synonym für die Form von Körperlichkeit, wie sie heutzutage in den Medien und im Showbusiness exzessiv vorgelebt wird. Diese Körperlichkeit stellt lediglich eine polare Antwort dar auf eine jahrtausendlange rigide und patriarchalisch orientierte Unterdrückung von Körperlichkeit und die mit ihr verbundenen Funktionen im unteren Beckenbereich. Die Sexualität ist die uns Bekannteste, die uns aber am wenigsten Bewusste ist
die Ausscheidungsfunktion. Diese gilt immer noch als Unrein in vielen Religionen und wird vollkommen tabuisiert.
Als Körpertherapeut wurde mir im Laufe meiner siebzehn jährigen Praxistätigkeit mit leidenden Menschen, diese Tabuzone im menschlichen Körper in der Darmfunktion ersichtlich. „Im Darm ist der Tod“ ist ein bekannter überlieferter medizinischer Ausspruch. Die Zunahme von Dickdarmkrebs ist ein wichtiges Indiz auf eine Entwicklung, die nicht nur dem materiellen Aspekt - also der Nahrungsqualität und der gestörten Darmfunktion- obliegt, sondern vor allem ihre tiefen Wurzel in der desolaten, im Menschen abgesonderten Leibesempfindung hat.
Wortschlüssel:
Darm, Tod, Unterdrückung des Leiblichen.
Im „Opus Magnum “, im großen Werk der Alchemie wird dieser Zustand als „ Nigredo “, als „Schwärze“ bezeichnet. Mit ihm ist der Geisteszustand der Melancholie, der schwarzen Galle verbunden.
Damit ist Depression und das Empfinden von tiefer Dunkelheit gemeint. Der Mensch fühlt sich bleiern.
Dort, wo Bewegung gestaut ist, baut sich ein Bezirk von abgekapselter Materie auf, die nicht im Zusammenhang mit dem organischen Fließsystem von Auf- und Abbau der Körpersäfte steht. Das ist wahrhaft Geist im Exil und Materie ohne Geist. Diese Spaltung macht sich im abgesonderten Darmbereich bemerkbar. Hier staut sich Körperlymphe, hier haust Verwesung und Tod.
Wir, als Menschen, erleben diese Verbannung, diese Absonderung in Form von mannigfaltigen Erkrankungen, seien sie körperlicher oder geistiger Natur.
Im Moment überwältigt uns diese Schwärze und die mit ihr verbundenen Verwesung ( „ Putrefactio “ ). Es gilt daher notwendige Umpolungen in sozialer, kultureller und religiöser Sicht zu wagen.
Mit der Hinwendung zur Leiblichkeit haben wir Zugang zum Abbild unseres göttlichen Ebenbildes.
Dieser Weg ist anders als die bisherigen Versuche. Er stellt die Weichen für die Eröffnung neuer Erfahrungswerte, die zum Überleben unserer Spezies auf dieser Erde notwendig werden.
Viele Wege von naturwissenschaftlicher und auch religiöser Seite, erweisen sich heute als nicht mehr zeitgemäß. Sie sind nicht mehr geeignet für den heutigen Menschen mit seinen speziellen Problemen, Nöten und Fragen.
Nur durch die Verknüpfung des Menschenbildes mit dem Kosmos und der Durchdringung von Leiblichkeit mit dem göttlichen, inwendigen Abbild, kann eine Erlösung für unsere Situation erreicht werden. Dann wird der Mensch mit der Blume und dem Mond verbunden sein, und der Weg der Sonne wird wieder im Leiblichen erlebbar. Dann wird das Du als Ich und das Ich als Du erlebt, und Verantwortung im Dienen und Füreinandersein wieder natürlich wachsen. Dann werden wir zu dem Abbild, wie uns Gott ursprünglich erschaffen hat. Aus Lehm, aus Erde.
Zum Verfassser:
Victor Manuel Robert, Jahrgang 1959, ist von Beruf Heilpraktiker. Er ist Gründer von Quaternio®-Heilweg.
Die vom Verfasser speziell entwickelte Atem - und Bewegungslehre wirkt in zweifacher Form auf den Menschen: sie leitet Toxine, Körpergifte aus und ermöglicht zugleich ein Aufweichen von tiefen, konditionierten Verhaltensmustern, die im Unbewussten vorhanden sind.
Diese Schau des Menschen knüpft an die hermetisch überlieferte Tradition an, weitet sie jedoch aus, um auf die zeitgenössischen Nöte des Menschen besser eingehen zu können.
Es werden Vorträge und Seminare für Interessierte angeboten.
Kontaktaufnahme über Redaktion RCF Rosenkreuzer Freundeskreis info@rosenkreuzer.org.
Geschrieben in Autoren | Drucken | Keine Kommentare »
AstroLogik
4.5.2007 von admin.
![]()
Seit wir das Gefühl für unsere Herkunft und die Verbindung zu unserem göttlichen Ursprung nahezu verloren haben, suchen wir nach Möglichkeiten, irgendwie den Sinn unseres Weges zu begreifen. Erst wenn wir die Sinnhaftigkeit unseres Lebens mindestens im Ansatz erfassen können, sind wir in der Lage, uns mutig den Herausforderungen zu stellen, denen wir dabei begegnen.
Begabt mit dem starken Werkzeug unseres Verstandes, scheinen Logik und Vernunft den ersten Einstieg zu bieten. Und tatsächlich war es die Beobachtung der Lichter an unserem Himmel, die uns die Idee vermittelte, dass nicht nur das Leben in der Natur, sondern auch wir als Menschen und als ein Teil dieser Welt, von den Rhythmen ihrer Bewegungen getragen werden.
Schon vor ca. 5.000 Jahren weitete sich unser Blick für die Zyklen der fünf Planeten, die neben Sonne und Mond in unserem Sonnensystem kreisen. Bereits zu dieser Zeit waren erstaunliche Berechnungen möglich, die heute, mit der Datenverarbeitung über den Computer, einen Höhepunkt unserer logischen Fähigkeiten erreicht haben. Musste man sich noch vor 15 Jahren ein bis zwei Stunden Zeit nehmen, um ein farbiges Horoskopbild zu erhalten, kann es heute in Sekundenschnelle ausgedruckt werden.
War man zu dieser Zeit auch beim Lesen dieses Bildes auf die eigenständige Interpretation beziehungsweise, das in Büchern vorhandene Wissen angewiesen, haben heute viele Astrologen ihre Kenntnisse in Textmodulen niedergeschrieben, die von der entsprechenden Software nach den berechneten astronomischen Fakten zu einem Deutungstext zusammengestellt werden. Mit diesen auf logischen Zusammenhängen basierenden Kombinationen erhält man ein Puzzlebild zu seiner Person, das oft noch erklärungsbedürftig ist. Man stößt darin auf Gegensätze, die nur verständlich werden, wenn man die Sprache der astrologischen Symbole versteht und ihre Zusammenhänge mindestens in den Grundlagen begreift.
Die für mich wesentlichste Aussage von Max Heindel in der „Botschaft der Sterne“ trifft deshalb nach wie vor zu, auch wenn uns die Technik heute Hilfen an die Hand gibt, die er sich zu seiner Zeit vermutlich kaum vorstellen konnte:
„Astrologie bedeutet ‚Logik der Sterne’, und dem Schüler sei ernsthaft geraten, sich nicht zu sehr von Autoritäten abhängig zu machen. Vielmehr muss durch Übung und Erfahrung erreicht werden, die Basisnatur eines jeden Planeten zu verstehen, den Einfluss der Zeichen, Häuser und Aspekte richtig zu erfassen, um dann durch einen Prozess des vernünftigen Kombinierens und durch Entwicklung der eigenen Intuition die Aussagen zu erkennen. Das wird dem Schüler weit besser dienen, als die Fähigkeit, wie ein Papagei zu zitieren, was irgendjemand gesagt hat.“ („Die Botschaft der Sterne“, Max Heindel und Augusta Foss-Heindel, Neuübersetzung der amerikanischen Ausgabe von 1973, Seite 58)
Die Idee zu meinem im Februar erschienen Buchprojekt AstroLogik hat in diesen Sätzen wohl ihren Ursprung, ohne dass ich es in den Anfängen meiner Studienzeit zur Kenntnis genommen hätte. Ohne die Leistungen der heute zur Verfügung stehenden Hilfen schmälern zu wollen, erklärt ein kurzes Zitat daraus vielleicht auch, warum wir allein mit unserem logischen Verstand diesbezüglich nur schwer zum Ziel kommen werden:
„Obwohl das Buch (Die Botschaft der Sterne) bereits Anfang des 20. Jahrhunderts aufgelegt wurde, trafen die Autoren mit dieser Feststellung (wie oben zitiert) einen Punkt, der auch erklärt, warum die Deutungstexte von astrologischen Computerprogrammen beim Gelegenheitsanwender immer noch Unzufriedenheit aufkommen lassen.
Soweit mir bekannt ist, können diese Programme zurzeit nicht mehr als vier verschiedene Bausteine miteinander kombinieren. Wer schon einmal versucht hat, ein Horoskop zu deuten, weiß, dass das bei weitem nicht ausreicht, um eine individuelle Aussage zu erhalten, auch wenn es schon eine gute Annäherung ergibt. Außerdem muss sich ein Programm bei dieser Aufgabe nach wie vor auf logische Kombinationen reduzieren, wo nur der Mensch seine Intuition hinzufügen kann.“
Mit dieser Intuition müssen wir wieder lernen zu spielen, wenn wir unser ganzes Wesen aus dem Symbolbild Horoskop erfassen wollen. Um die intuitiven Eindrücke der archetypischen Bilder in unserem Wesen zu unterstützen, besteht AstroLogik aus 86 Karten, auf denen jedes astrologische Symbol in Schlüsselworten dargestellt wird. Sprache ist ein Ausdruck unseres Verstandes. Es ist das Medium, das uns hilft, unsere Gedanken miteinander zu teilen. Diese Aneinanderreihungen von Buchstaben sind jedoch für jeden von uns mit ganz individuellen Gefühlen belegt, die wir beim Verständnis der gehörten oder gelesenen Informationen mit einbringen. Beim Gespräch trägt natürlich auch die Schwingung des „Senders“ zu diesen Gefühlen mit bei. Je stärker wir die einzelnen Worte hervorheben, ihnen Raum zur Entfaltung geben, wie zum Beispiel bei einem Gedicht, umso mehr können sie uns auf der Gefühlsebene berühren.
Die Schlüsselworte der Karten sind selbstverständlich weit davon entfernt, sie als Gedicht bezeichnen zu können. Sie wurden jedoch nahezu von allem begleitenden Text befreit, so dass sie uns zu vielen möglichen Eindrücken und Intuitionen inspirieren können.
Als „ungebundenes“ System haben die Karten zudem den Vorteil, dass wir sie ganz nach unserem Bedarf anordnen und sortieren können. Das Horoskop mit all seinen Symbolen ist der Plan, an dem wir uns orientieren.
Die Horoskopzeichnung hat sich im Laufe der Jahrtausende zu einer „Landkarte unserer Persönlichkeit“ entwickelt, die so viele Informationen auf engstem Raum zur Verfügung stellt, dass wir von dieser Flut schier überrollt zu werden scheinen. Erstaunlicherweise pickt sich der unbewusste Teil unseres Wesens gerne Ausschnitte davon heraus, die gerade besonders wichtig für uns scheinen.
Die immer wieder angestrebte Gesamtschau auf das eigene Wesen schillert in so vielen Facetten, dass es anscheinend kaum möglich ist, zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen.
Wer danach strebt, den Sinn seines Lebens bewusst zu erfassen, wird deshalb immer wieder auf Erklärungs- oder Beratungsbedarf stoßen.
Nach den Erfahrungen aus vielen Jahren des Studiums und der freien Beratung für Freunde und Bekannte, liegt der wirkliche Wert der Astrologie für mich darin, dass sie eigenständig für jeden als Werkzeug zur Selbsterkenntnis dienen kann. Es geht weniger darum, Perfektion in der Interpretation eines Horoskops zu erreichen – jede Deutung ist ohnehin von vielen subjektiven Faktoren geprägt. Vielmehr scheint es für unsere Entwicklung wichtig, die Bilder aus unserem Unter- und Überbewusstsein zunächst einmal auftauchen zu lassen und in unsere Gegenwart zu integrieren. Für diesen Bereich öffnen wir uns immer dann, wenn wir den astrologischen Symbolen begegnen, sei das nun über das herkömmliche „Lesen eines Horoskops“ oder über den spielerischen Umgang mit seinen verschlüsselten Zeichen.
Denn bei der Beratung für andere ist es „eine Sache mit Hilfe von Logik und Intuition zu erfassen, welche Aussage das Horoskopbild vermittelt, es ist aber noch um einiges schwieriger, diese ganz eigenen Inhalte in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen.
Auf diesem Weg geht unvermeidlich die ein oder andere ‚Information’ verloren“.
Dieses Arbeits- und Spielset zur Astrologie enthält:
• ein alternatives Lernsystem mit Schlüsselworten zu den astrologischen Symbolen auf 86 Karten (mit Faltbox)
• eine Anleitung zum flexiblen Einsatz der Karten an einem Beispielhoroskop
• eine Erklärung der astronomischen Zusammenhänge in einfachen Worten
• ein Berechnungsbeispiel „von Hand“ als Verständnishilfe
Es ist sowohl für Einsteiger wie auch erfahrene Interessenten geeignet!
VERLAG BEATRIX LIEBE
ISBN 978-3-9811389-0-0
€ 39,90
Vertrieb über www.beatrixliebe.de,
Das Buch ist erhältlich im Buchhandel und RCF-Shop
Geschrieben in Bücher | Drucken | Keine Kommentare »
Heile Dich selbst mit Bachblüten
4.5.2007 von admin.

Im September 2006 ist im Rosenkreuzer Philosophie Verlag (R. Ph. V.) ein neues Buch erschienen. Autorin ist die Verlegerin und Eigentümerin des R. Ph. V. in Sils-Maria (Schweiz), Annemarie Troost.
Die Autorin verfügt über ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet der Bachblüten und war lange Zeit Prüfling und Mitglied der Rosicrucian Fellowship. Daher ist es kein Wunder, dass sie in ihrem Werk bei der Vorstellung und Anwendungsweise der Bachblüten immer wieder Bezug auf die Rosenkreuzer-Philosophie nimmt und auf die Bücher Max Heindels verweist. Auf diese Art ergänzen sich die Therapie des Dr. Edward Bach und die von Max Heindel in der Weltanschauung (die inzwischen unter dem Titel „Kosmo-Konzeption“ im Rosenkreuzer Philosophie Verlag vertrieben wird) niedergeschriebenen Rosenkreuzer-Lehren sinnvoll. Annemarie Troost setzt in ihrem didaktischen Konzept bei der Einführung in die Bachblütenkunde neben den Erklärungen Max Heindels auch astrologische und eigene entworfene Diagramme ein und verwendet bewusst das für den Lebensleib charakteristische Wiederholungsprinzip. Immer wieder beleuchtet sie einzelne Aspekte der Bachblütenanwendung aus verschiedenen Blickwinkeln neu, um möglichst jeder Leserin und jedem Leser einen Zugang zu dieser Materie zu ermöglichen.
Neben der mit dieser Veröffentlichung verbundenen Leistung ist es das große Verdienst der Autorin, in ihrer neuen Publikation auf die von Max Heindel niedergeschriebenen Rosenkreuzerlehren zu verweisen und so Suchenden die Möglichkeit zu geben, dieses Gedankengut kennenzulernen.
Aufgrund ihres spirituellen Hintergrunds ist es nur natürlich, dass es Annemarie Troost nicht allein darum gehen kann, mit den Bachblütenmischungen rein körperliche Symptome zu kurieren. Ihr Heilungsansatz bezieht daher die feinstofflichen Körper mit ein und setzt darüber hinaus auf Unterstützung des Seelenwachstums. Hier sollen die Bachblütenmischungen dahingehend unterstützend wirken, dass das Ego, unser Höheres Selbst, auf seinem Weg der Befreiung aus der Materie voranschreiten kann. Wie die Autorin in „Heile Dich selbst mit Bachblüten“ ausführt, bedarf es zur oben erwähnten Unterstützung des Seelenwachstums komplexerer Mischungen, als sie gemeinhin in herkömmlichen Bachblütenratgebern empfohlen werden. So verwendet Annemarie Troost bis zu siebzehn verschiedene Blüten für eine Mischung, im Gegensatz zu den üblicherweise nur aus vier bis sechs verschiedenen Blüten bestehenden Zusammensetzungen.
Das in gebundener Form erhältliche Buch enthält zahlreiche, zum Teil farbige Diagramme und ist mit einem Lesebändchen ausgestattet. Der Umfang beträgt ca. 320 Seiten.
Annemarie Troost: Heile Dich selbst mit Bachblüten, Rosenkreuzer Philosophie Verlag CH - Sils Maria, ISBN 3-906414-47-7 oder ISBN 978-3-906414-47-8 EUR 19,90, CHF 29,90
Das Buch ist erhältlich im Buchhandel und RCF-Shop
Geschrieben in Bücher | Drucken | Keine Kommentare »
“Strahlen des Lichts”
1.3.2007 von admin.
![]()
“Strahlen des Lichts”
16.Jahrgang 2007 Ausgabe 1 (Frühlings- Tag- und Nachtgleiche)
Inhaltsverzeichnis:
- Leiblichkeit als Opum Magnum
- Die Seele vergleiche ich mit einer Rose
- Der Aufenthalt im Himmel
- Horoskopdeutung
- Das Evangelium des Johannes (Teil 4)
Wenn Sie diese Ausgabe oder einzelne Artikel per EMail zugeschickt bekommen möchten, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus.
Geschrieben in Strahlen des Lichts | Drucken | Keine Kommentare »
“Strahlen des Lichts”
1.12.2006 von admin.
![]()
“Strahlen des Lichts”
15.Jahrgang 2006 Ausgabe 4 (Wintersonnenwende)
Inhaltsverzeichnis:
- Tod und Fegefeuer
- Der Mythos um die Zahl Sieben
- Lebenstätigkeiten - Gedächtnis - Seelenwachstum
- Die drei grünen Zweige (Märchen)
- Das Evangelium des Johannes (Teil 3)
Wenn Sie diese Ausgabe oder einzelne Artikel per EMail zugeschickt bekommen möchten, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus.
Geschrieben in Strahlen des Lichts | Drucken | Keine Kommentare »